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Eine selbst gemachte Weihnachtskarte verschenkt man nicht einfach. Man verschenkt Zeit. Aufmerksamkeit. In diesem Tutorial entstehen drei festliche Motive mit Aquarellfarben und Glitzereffekten – alle anfängertauglich.

Das brauchst du

Motiv 1: Der Weihnachtskranz
Motiv 1: Der Weihnachtskranz
Motiv 2: Der minimalistische Tannenbaum
Motiv 2: Der minimalistische Tannenbaum
Motiv 3: Der Adventskranz
Motiv 3: Der Adventskranz

Die drei Motive

Motiv 1: Der Weihnachtskranz

Tauche den Rand eines Glases in grüne Farbe und stempele einen Kreis, oder skizziere ihn leicht mit Bleistift vor. Male dann mit verschiedenen Grüntönen lockere Blätter oder Tupfer entlang der Kreisform – nass in nass, die Farben dürfen ineinander laufen.

Sobald die Fläche leicht angetrocknet ist, setzt du Metallic- oder Glitzerfarbe sparsam als Highlight ein. Zum Schluss drei bis fünf Beerenstupfer in kräftigem Rot.

Motiv 2: Der minimalistische Tannenbaum

Ein kurzer, schmaler Pinselstrich in Braun oder Umbra bildet den Stamm, mittig unten platziert. Mit einem satten Grün – oder für eine elegante Version auch Dunkelviolett – setzt du übereinanderliegende Pinselstriche als Äste.

Während das Grün noch feucht ist, tupfst du Glitzerfarbe an die Ränder für weiche, funkelnde Übergänge.

Motiv 3: Der Adventskranz

Wie beim Weihnachtskranz entsteht zunächst ein breiterer Kreisring aus verschiedenen Grüntönen. Darauf verteilst du vier kleine Rechtecke in Rot, Weiss, Rosa oder Gold als Kerzen.

Mit Gelb und Orange setzt du kleine Tropfenformen als Flammen darüber – solange die Farbe noch nass ist, darf Glitzerfarbe hineinlaufen. Gold- oder Kupfer-Metallic rundet das Motiv mit Schleifen, Kugeln oder Sternen ab.

Die goldene Reihenfolge

  1. Hintergrund oder Grundform mit Aquarell anlegen
  2. Nass in nass Glitzerfarbe einarbeiten
  3. Vollständig trocknen lassen
  4. Details mit Fineliner oder Metallic-Stift
  5. Schriftzug als allerletzter Schritt

5 Tipps für besonders schöne Weihnachtskarten

1. Geduld beim Trocknen. Metallic- und Glitzerfarben verlaufen auf nasser Grundfarbe unkontrolliert.

2. Weiss stehen lassen. Aquarell lebt von seiner Transparenz. Lass ein paar weisse Papierstellen frei – das wirkt modern und luftig.

3. Glitzer sparsam einsetzen. Ein gezielter Glitzertupfer wirkt edler als eine vollständig glitzernde Karte.

4. Dunkler Hintergrund. Dunkelblaues oder tiefgrünes Papier lässt die Motive besonders leuchten.

5. Parallel malen. Während eine Karte trocknet, malst du an der nächsten. Alle drei sind in gut einer Stunde fertig.

Häufige Fragen

Welches Papier eignet sich für Aquarell-Weihnachtskarten?
Aquarellpapier ab 230 g/m² ist ideal – es wellt sich bei Feuchtigkeit kaum.
Kann ich Weihnachtskarten auch ohne Erfahrung malen?
Ja, die drei Motive sind bewusst einfach gewählt, ganz ohne präzise Formen.
Wie benutze ich Glitzerfarben richtig im Aquarell?
Am schönsten wirkt Glitzerfarbe nass in nass direkt in feuchte Aquarellfarbe getupft. Für präzise Akzente lässt du die Grundfarbe vollständig trocknen.
Wie lange dauert eine Weihnachtskarte?
Mit Trockenzeiten etwa 30 bis 45 Minuten pro Karte; alle drei parallel etwa eine Stunde.
Geht es auch ohne Glitzerfarben?
Absolut. Ein weisser Gelstift oder weisse Gouache ersetzt Glitzer wunderschön.